Für die Interessen der Ludwigsburger Innenstadt und des Stadtteils Hoheneck setzt sich Adelheid Kainz ein, verheiratet, zwei Kinder und die Hundedame Lotte, (Gertrud ist vor Kurzem in den Hundehimmel eingegangen) von Beruf Kauffrau. Weil die örtliche Presse in ihrer Berichterstattung die Parteien bevorzugt, haben wir ein eigenes Mitteilungsblatt, Die Andere Zeitung. Für uns gehört die Verbesserung von Bildung und Erziehung aller Kinder zu den wichtigsten Aufgaben der Stadt Ludwigsburg.
LUBU-Anträge dazu: beitragsfreies drittes Kindergartenjahr (2005), kleine Gruppen (höchstens 20-23 Kinder) und eine ausreichende Zahl von Erzieherinnen (Erziehern) für die Drei-bis Sechsjährigen (2004, 2005, 2006).
Ein von uns geforderter Bericht über die Hausaufgabenbetreuung an Ludwigsburger Schulen stand im Juli 2007 im Ausschuß Bildung, Sport, Soziales (BSS) auf der Tagesordnung und zeigte einige Ursachen dafür auf, daß fast 50 % der aus Migrantenfamilien stammenden Viertkläßler nicht richtig deutsch reden und schreiben können. Ein neuer Sachstandsbericht ist im Jahr 2009 erfolgt. Die Mitarbeiter/-innen des Fachbereichs Familie haben die richtigen Erkenntnisse. Es hapert an der Umsetzung in die Praxis.
Die Geschichte der Stadt Ludwigsburg und die Erhaltung ihrer unverwechselbaren barocken Stadtgestalt sind für uns Basis unserer Arbeit im Gemeinderat.
Liebe Ludwigsburger und Ludwigsburgerinnen, wir werden die Aufzählung unserer wichtigen Anliegen und der oft fehlenden Antworten aus dem Rathaus
fortsetzen.

In der Wahlperiode 2004 bis 2009 waren wieder 2 Frauen der LUBU im Gemeinderat aktiv. Die Wähler und Wählerinnen gaben uns mehr Stimmen als 1999. Neben Elga Burkhardt wurde Adelheid Kainz (Bild ganz unten) als zweite Vertreterin unserer parteiunabhängigen Bürger-Liste in den Stadtrat berufen.
Das Ergebnis der Gemeinderatswahlen 2009 war für uns ein wenig enttäuschend. Wir hatten aufgrund unserer qualifizierten Arbeit für die Bürger und Bürgerinnen auf drei Vertreter/-innen im Stadt"parlament" und damit auf Fraktionsstärke gehofft. Obwohl der Stimmenanteil der LUBU weiter stieg, reichte es nicht zur Bildung einer Fraktion.
Unsere Vertreter in den Stadtteilen
Ansprechpartner in der Weststadt: Jörg Asmuß Oberstudienrat, verheiratet, zwei Kinder. Mitglied im Bürgerverein Weststadt und Pflugfelden, im Bund für Umwelt und Naturschutz BUND, Allgemeinen Deutschen Fahrradclub, Deutschen Roten Kreuz und bei Greenpeace.
Jörg Asmuß
Für die Interessen Oßweils und des Wohngebiets Schlößlesfeld: Wilhelm Meister
Diplomingenieur, verheiratet, drei Kinder. Tätig in der Erwachsenenarbeit der evangelischen Kirche, unter Anderem im Bereich der Agenda 21. Mitglied im Förderverein Stadtarchiv Ludwigsburg. Er wünscht sich eine Verwaltung, in der die Entscheidungen für die Bürger durchsichtig sind und die bei Kosten, Verschuldung und Planungen klar die Grenzen des Machbaren einhält.
Wilhelm Meister 
In unseren regelmäßig stattfindenden Sitzungen diskutieren Männer und Frauen zusammen alle wesentlichen Probleme unserer Stadt und versuchen, vernünftige, sachgerechte Lösungen zu finden.
Wenn Sie weitere Fragen haben oder wegen politischer Probleme mit uns Kontakt aufnehmen wollen: info@LUBU-Ludwigsburg.de).
Zum Weggang der Frau Lange von der LUBU
(15.10.2010) Wer die Meinung der LUBU (Liste Unabhängiger Bürgerinnen Und Bürger
) im Gemeinderat der Stadt Ludwigsburg vertreten will, braucht Standfestigkeit,
Selbstbewußtsein und ein umfangreiches Wissen. Allzu eng sind die Parteivertreter über
Aufträge und/oder Netzwerke eigener Art, die beispielsweise in Nachsitzungen gepflegt
werden, mit den drei Bürgermeistern und manchem
in der Stadtwelt still, aber finanzkräftig Tätigen verbunden.
Grundsätze wie die der LUBU treffen hier nur auf Kopfschütteln. Keine
gewählte Gemeinderätin darf Aufträge der Stadt annehmen, Entscheidungen
im Gemeinderat werden in den LUBU-Sitzungen gemeinsam auf der Basis unserer Wahlprogramme
diskutiert und abgesprochen, und diese Absprachen werden sogar eingehalten
- all das sind Grundsätze, die bei den Parteivertretern bestenfalls auf Unverständnis
stoßen, im Allgemeinen aber Gift und Galle produzieren. Insbesondere
die Herren Klaus Herrmann und Reinhold Noz (beide CDU) versuchten ins gleiche Horn zu stoßen und
das Verhalten der LUBU-Vertreterin, das doch vollkommen demokratischen
Regeln entspricht, ins Abseits zu stellen. Edeltraud Lange, weich
und von Meinungen Anderer abhängig, hat diesem Druck nur 12 Monate
standgehalten.
„Wat brauchste Grundsätze, wenn de ‘ne Organisation hast“, wußte der
Berliner Kurt Tucholsky schon 1924 über die SPD der Zwanziger Jahre. Nun hat Frau Lange, bis 2009 SPD-Mitglied, beides nicht mehr. Sie wird als "fraktionlos" bezeichnet. Zur Klarstellung: Frau Lange wurde für die Liste der LUBU in den Gemeinderat gewählt. Sie verdankt ihr Dasein als Stadträtin allein den Stimmen für die LUBU, insbesondere den fast 7000 Stimmen von Elga Burkhardt, nicht etwa ihren eigenen Verdiensten. Unsere kommunalpolitischen Themen
(Auswahl):
Wir setzen uns für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ein. Deshalb haben wir am 26. 11. 2002 den Antrag gestellt, „Gender Mainstreaming“ bei allen Entscheidungen des Ludwigsburger Gemeinderats zu berücksichtigen. Das heißt, daß bei jedem Beschluß zu einer wichtigen Angelegenheit dargestellt werden soll, wie er sich auf die Lebensumstände von Frauen und Männern auswirkt, ob sie sich verbessern oder verschlechtern.
Beispiel: mehr Bus- und Bahnverkehr ist positiv für Frauen, weil sie 60 % der Nutzer (-innen) des Öffentlichen Nahverkehrs sind.
Bis heute (Oktober 2009) ist der beschlossene Antrag nicht umgesetzt.
Die Anträge wurden bisher von Oberbürgermeister Spec und den Fraktionen der CDU, FWV und SPD immer abgelehnt. In einer Pressekonferenz im September 2009 sprach Werner Spec sogar von Kürzungen bei Bildung und Erziehung der Drei- bis Sechsjährigen.
Anträge: Im Frühjahr 2007 haben wir nach heftigen Auseinandersetzungen mit der Stadtverwaltung Ludwigsburg und Baubürgermeister Hans Schmid (CDU) erreicht, daß die Platanen an der Seestraße nur zurückgeschnitten, nicht vollständig gefällt und durch nette kleine, pflegeleichte, ökologisch für 20 Jahre wertlose Linden ersetzt wurden.
Eine neue Unterbringung des Ludwigsburger Stadtarchivs forderten wir seit 1995. Aus feuerschutzpolizeilichen Gründen mußte das Archiv Ende 2010 endgültig aus dem Keller des Bildungszentrums West ausziehen, in dem es seit erst 30 Jahren provisorisch untergebracht war (Anträge 1996, 2000, 2004, 2005, 2006). Im November 2008 hat die Stadtverwaltung, zu deren Pflichtaufgaben die Einrichtung des Archivs gehört, endlich Pläne für einen anderen Standort vorgelegt. In der Mathildenstraße 21 (ehemaliges Mannalgebäude) ist ein Neubau entstanden, in dessen Keller auch die städtischen Archivalien Platz gefunden haben. Der Fall Köln hat gezeigt, wie wichtig die Statik eines Archivbaus ist. Leider hat der verantwortliche Dezernent Hans Schmid (CDU) Erfahrungen aus dem spektakulären und folgenreichen Einsturz des Kölner Stadtarchivs nicht zur Kenntnis genommen. Das Gebäude Mathildenstraße 21 ist ein Bürogebäude, in dem im Erdgeschoß und im Keller auch das Archiv untergekommen ist. An der Decke der Magazinräume mnit den unersetzlichen Archivalien liegen die Wasser- und die Abwasserleitungen des gesamten vierstockigen Bürogebäudes. Lesen Sie dazu den Artikel unter dem Button "Hintergründe". Die weiteren Baufehler wird der Förderverein zu gegebener Zeit der Verwaltung und dem Gemeinderat auflisten.
Wir sind eine Bürgerliste, wir sind keine Partei
Unser dauerhaftes Projekt ist die Zukunft der Stadt Ludwigsburg.
Die Liste Unabhängiger Bürgerinnen und Bürger unterscheidet sich durch drei Merkmale von den anderen Stadträten und Stadträtinnen:
Sie ist keine Partei, sondern eine Bürgergruppe, die seit 15 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv ist. Die Zahl der weiblichen Bewerber auf der Liste entspricht dem Frauenanteil in der Bevölkerung, und der erste Platz auf der Kandidatenliste wird immer von einer Frau eingenommen.
Außerdem verpflichten sich die Stadtratsmitglieder der LUBU, keinerlei private Aufträge der Stadtverwaltung Ludwigsburg anzunehmen.
Auch sonst macht die LUBU klare Aussagen zu kommunalpolitischen Themen.
Statt Radwegen will die LUBU im Stadtgebiet Tempo-30-Zonen einrichten.
Mit der Stimme der LUBU wird kein Baum gefällt, der Lärmschutz bietet und und Dreck aus der Luft filtert.
Unsere Innenstadt und ihre barocke Schönheit ist für die LUBU wichtiger als die Umsatzzahlen des Breuningerlandes oder anderer Einkaufstempel auf der grünen Wiese.
Statt Parkhäuser und Profisportler zu finanzieren, sollen die Stadtwerke Ludwigsburg wie die Strom- und Wasserversorger anderer Städte ihre Gewinne in einen Busverkehr stecken, der von 6-22 Uhr im 10-Minutentakt fährt als Anreiz für die Bürger/Bürgerinnen, ihr Auto in der Garage zu lassen und ohne nervende Parkplatzsuche ganz entspannt in der Stadt einzukaufen.
Alle öffentlichen Einrichtungen wie der Bahnhof müssen für Senioren, Familien und behinderte Menschen mühelos erreichbar sein.
Zum Thema „Umwelt“ lesen Sie bitte die Artikel unter dem Button "Umweltschutz" und die BUND-Webseiten http://vorort.bund.net/ov-ludwigsburg und http://bund-ludwigsburg.net im Internet.
Beachten Sie auch „Die Andere Zeitung“, die viermal im Jahr erscheint. Die zuletzt erschienene Ausgabe Nr. 84 können Sie unter dem Button "Die andere Zeitung" herunterladen.
Wir senden sie auf Anforderung auch gerne zu.
März 2011 Elga Burkhardt